SPD sagt ja zur Stelle der Kulturbeauftragten

Veröffentlicht am 11.02.2011 in Kommunalpolitik

Die Stelle der Kulturbeauftragten muss wieder auf 20 Stunden aufgestockt werden. Zu diesem Ergebnis kam die SPD-Fraktion im Rahmen ihrer Haushaltsberatungen. „Auch wenn die Haushaltslage schwierig ist, müssen wir doch zukunftsweisende und mutige Entscheidungen treffen. Dazu gehören die kulturelle Bildung und die Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements. Nur mit der Wiederaufstockung der Stelle ist es möglich, viele Menschen zu erreichen, unterschiedliche Angebote miteinander zu vernetzen sowie neue Angebote anzuregen und umzusetzen“, sagt die SPD-Fraktionsvorsitzende Ulrike Reifig.

Die SPD-Fraktion stellt fest, das der Gemeinde durch die Stelle der Kulturbeauftragten in zwei Jahren zusätzlich 40.000,-- € Projektgelder für kulturelle Bildung zur Verfügung standen. Ohne die Kulturbeauftragte und deren Engagement hätte es diese Gelder nicht gegeben. Damit konnten in über 40 Projekten die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen sowie interkulturelle und generationenübergreifende Projekte in Zusammenarbeit mit Vereinen gefördert werden. Das Ehrenamt konnte gestärkt werden und durch eine gute Vernetzung profitierten die Schulen, Kindergärten, Kirchen und die Vereine von den zahlreichen kulturellen Angeboten.

„Kunst und Kultur darf kein Luxusgut für Wenige sein. Die Stelle der Kulturbeauftragten macht ein kulturelles Angebot für Alle, ob jung oder alt möglich und stärkt damit das Miteinander in Altenberge.“ so der Kulturbeauftragte der SPD Willibert Steffens.

Zukünftige Aufgabenfelder sieht die SPD-Fraktion auch bei der Moderation eines Jugendparlaments, der Unterstützung des Lokalen Bündnisses für Familie oder bei der Gestaltung des demographischen Wandels.

Die Stelle der Kulturbeauftragten wurde im Rahmen der Haushaltsberatungen im letzten Jahr um 50 % gekürzt. Dadurch ist der Gemeinde Altenberge nach Ansicht der SPD-Fraktion ein Imageschaden entstanden. Die Altenberger Vereine ziehen sich bereits erkennbar aus der Kulturarbeit zurück. Das machte die Wahl eines neuen Kulturbeirates deutlich, bei dem laut WN viele Vereine durch Abwesenheit glänzten.

 

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