Leserbrief zum WN-Artikel "Wir sind stolz auf unsere Schule" vom 18.03.2010 und zum Leserbrief von Marianne Simon

Veröffentlicht am 12.04.2010 in Schule und Bildung

Wir müssen die weiterführenden Schulen im ländlichen Raum erhalten. Diese Aussage teilen alle Parteien – und auch die Landtagskandidaten. Ideologische Motive spielen heute in der Schulpolitik also keine Rolle mehr. Auch weil die Lehrerinnen und Lehrer an Hauptschulen im ländlichen Raum gute Ergebnisse erzielen. Altenberge ist ein gutes Beispiel dafür. Trotzdem: Die Diskussion um die Zukunft der Schulen muss geführt werden. Zurückgehende Schülerzahlen in den nächsten zehn Jahren und die Frage nach gleichen, gerechten Bildungschancen drängen uns dazu

Die SPD fordert, endlich die Voraussetzungen für die Einführung von
Gemeinschaftsschulen zu schaffen, mit dem Ziel, vor Ort zumindest eine
weiterführende Schule zu erhalten. Es geht nicht darum, wie die CDU immer noch böswillig unterstellt, bestehende Schulen bisheriger Schulformnamen abzuschaffen, sondern sie qualitätsvoll zu erhalten und zu entwickeln. Was die Idee des gemeinsamen lernen angeht, steht die SPD nicht alleine da: Katholische Laien im Bistum Münster, die Synode der evangelischen Kirche, Arbeitgeberverbände und die Wissenschaft teilen diese Position. Alle wissen: Die Gemeinschaftsschule ist nicht als „Einheitsschule“ im Sinne von Gleichmacherei zu verstehen. Im Gegenteil: Sie ist eine Schule, die der Vielfalt und Einmaligkeit aller gerecht wird und die Stärken und Schwächen des Einzelnen anerkennt, ohne in Schubladen zu sortieren und alle über einen Kamm zu scheren.

Die Vertreter der SPD wundern sich, wenn die CDU Landtagskandidatin
Schulze-Föcking am 13.3 in der Presse zitiert: Ob die Hauptschule immer
Hauptschule bleibe, wisse sie nicht. Zur Zukunft der Schulen führt sie an: „Das dreigliedrige Schulsystem wird es aber wohl nicht sein.“ Lob dieser fortschrittlichen Position! Doch mit wem möchte sie diese umsetzen, wenn nicht mit der SPD? Ministerpräsident Rüttgers und die CDU betonen ständig, unter allen Umständen am bestehenden Schulsystem festzuhalten. SPD-Kandidat Friedrich Paulsen hat klare Ziele, die längst auf einem gesellschaftlichem Konsens beruhen: ganztags, gemeinsam und vor Ort.

Ulrike Reifig

SPD-Fraktionsvorsitzende

 

SPD Kreis Steinfurt

zur Homepage der SPD Steinfurt

Aktuelle-Artikel

Mitglied werden

SPD-News

06.12.2021 13:16 SCHOLZ STELLT SEIN TEAM VOR
DIE NEUEN SPD-MINISTERINNEN UND MINISTER Vier Frauen, drei Männer. Olaf Scholz hat die SPD-Bundesministerinnen und -minister vorgestellt: „Sicherheit wird in den Händen starker Frauen liegen.“ Und Karl Lauterbach wird Gesundheitsminister. Es ist eine der letzten wichtigen Etappen, bevor am Mittwoch Olaf Scholz zum Bundeskanzler gewählt werden soll. Nach Grünen und FDP hat nun auch die

04.12.2021 18:31 PARTEITAG BESCHLIESST KOALITIONSVERTRAG
98,8 % FÜR DEN AUFBRUCH Mit überwältigender Mehrheit stimmt die SPD dem ausgehandelten Ampel-Koalitionsvertrag zu. Der designierte Kanzler Olaf Scholz unterstrich zuvor in seiner Rede auf dem digitalen SPD-Parteitag den verbindenden Fortschrittsanspruch der drei Parteien. „Aufbruch für Deutschland. Packen wir es an.“ Das nach vorn gerichtete Motto des digitalen SPD-Parteitags in hybrider Durchführung bestätigten die Delegierten mit

03.12.2021 10:57 CORONA-BESCHLÜSSE VON BUND UND LÄNDERN – „JETZT IST DIE ZEIT FÜR SOLIDARITÄT“
Der künftige Bundeskanzler Olaf Scholz hat die Bevölkerung in Deutschland auf eine „große nationale Anstrengung“ zur Bekämpfung der Corona-Pandemie eingeschworen. Die Corona-Beschlüsse von Bund und Ländern im Überblick: „Es geht um eine große nationale Anstrengung, und es geht um Solidarität“, sagte Scholz am Donnerstag nach einer Schaltkonferenz mit der geschäftsführenden Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und

Ein Service von websozis.info

Wetter-Online

Besucher

Besucher:524070
Heute:3
Online:1

Unser Wahlprogramm kompakt...