Minijobs führen in die berufliche und finanzielle Sackgasse

Veröffentlicht am 29.10.2012 in Bundespolitik

"Mehr Geld und mehr soziale Absicherung bei Minijobs durch die Anhebung der Grenze von 400 auf 450 € ab dem 01.01.2013", das hat der CDU-Sozialexperte im Deutschen Bundestag, Karl Schiewerling aus dem Kreis Coesfeld/Steinfurt mit beschlossen. "Dem möchte ich deutlich widersprechen, Minijobs und die Anhebung auf 450 € führen nicht wie vom hiesigen CDU-Bundestagsabgeordneten vertreten zu mehr sozialer Sicherheit sondern in die berufliche und finanzielle Sackgasse", meint Ulrike Reifig, Vorsitzende SPD.

Minijobs erhöhen das Armutsrisiko insbesondere für Frauen, denn Minijobs ergeben eben auch nur Mini-Renten. Laut dem Gewerkschaftsbund erhalten drei Viertel der Minijobber auch nur Mini Stundenlöhne unter 8,50 €. Davon können die Menschen weder heute noch im Alter leben. Statt die Grenzen für Minijobs anzuheben, sollten wir uns im Kreis Steinfurt darum bemühen, die Erwerbsquote von Frauen in sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze zu erhöhen. Mit etwa 46 % liegt der Kreis Steinfurt da nämlich deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. „Anstatt die Minijob-Grenze anzuheben und Altersarmut sowie die Verwerfungen auf dem Arbeitsmarkt zu vergrößern, sollten der CDU Sozialexperte und die schwarz-gelbe Koalition endlich für Ordnung auf dem Arbeitsmarkt sorgen: für einen gesetzlichen Mindestlohn und für sozial abgesicherte und existenzsichernde Beschäftigung.“ meint Ulrike Reifig.

 

SPD Kreis Steinfurt

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