Eine Ausstellung zum Geburtstag

Veröffentlicht am 10.12.2009 in Presse

Nein, irgendein Geschenk habe die SPD dem TuS nicht machen wollen. Hin und her habe die Partei überlegt. „Und dann haben wir diese Ausstellung entdeckt. Wir schenken sie dem TuS zu seinem Geburtstag.“ Die SPD-Vorsitzende Ulrike Reifig freute sich bei der Eröffnung der Ausstellung zum Frauenfußball in Deutschland „Verlacht, verboten und gefeiert“ über eine volle Kulturwerkstatt

Nein, irgendein Geschenk habe die SPD dem TuS nicht machen wollen. Hin und her habe die Partei überlegt. „Und dann haben wir diese Ausstellung entdeckt. Wir schenken sie dem TuS zu seinem Geburtstag.“ Die SPD-Vorsitzende Ulrike Reifig freute sich bei der Eröffnung der Ausstellung zum Frauenfußball in Deutschland „Verlacht, verboten und gefeiert“ über eine volle Kulturwerkstatt.

Und bevor die beiden Macher der Ausstellung, Jürgen Nenzda und Eduard Hoffmann, blickte Dietrich Schulze-Marmeling vom TuS auf den Altenberger Frauenfußball. „Unser Boomsektor mit über 100 Frauen“, berichtete Schulze-Marmeling. Dies sei eine großartige Zahl. Zu verdanken habe man das Michael Matthoff. „Er hat drei Mädchen und geht gerne auf den Fußballplatz. Da musste er sich etwas überlegen“, scherzte Schulze-Marmeling. Aber auch früher habe es schon Frauenfußball in Altenberge gegeben. Die Akteurinnen der ersten Stunde, Agnes Hölker und Hedwig Roters, werden am 11. Dezember (Freitag) in der Kulturwerkstatt davon berichten. Auch sie haben erfahren, wie es ist auf dem Platz ausgelacht zu werden.

Davon und von Stadien mit über 50 000 Zuschauern wussten auch die beide Autoren der Ausstellung zu berichten. Um 1900 kickten bereits die ersten Frauen in England. Trotzdem verbot der DFB noch bis 1970 Frauen und Mädchen, in seinen Vereinen zu spielen. „In der Weimarer Republik wurde von Medizinern davor gewarnt“, wusste Nenzda. Während des NS-Regimes sei der Frauenfußball völlig verpönt gewesen.

Erst 1955 haben sich in Essen und Dortmund erste Vereine gegründet, die vom DFB aber nicht akzeptiert wurden. Der Fußballbund sprach sogar ein Verbot für seine Plätze aus, die Frauen mussten auf kommunale Fußballstadien ausweichen. Rund 180000 Zuschauer kamen zum ersten Länderspiel der Frauen 1956 nach Essen. Die Kommentatoren der Wochenschau sprachen von einem „haarnadelscharfen Spiel“. 1970, der Druck auf den Verband hat sich so erhöht, wird das Verbot aufgehoben. Heute, die Frauen sind 2007 Weltmeister geworden, hat sich der DFB den Frauenfußball, auf die Fahne geschrieben und macht Werbung an jeder Stelle dafür.

VON UWE RENNERS, WESTFÄLISCHE NACHRICHTEN

 

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