Altenberger SPD will Schule der Zukunft

Veröffentlicht am 20.06.2017 in Schule und Bildung

Ein wichtiges Ziel zur Entwicklung der Altenberger Grundschulen ist bereits erreicht. „Wir müssen uns ausreichend Zeit nehmen, die Schullandschaft auf die Zukunft auszurichten, das geht nicht auf die Schnelle. Dazu haben wir jetzt eine einmalige Chance, die wir nutzen müssen“, so die Fraktionsvorsitzende Ulrike Reifig. Die SPD Fraktion ist überzeugt, dass dieses nur mit  einem Planungsunternehmen mit  Fachleuten aus Pädagogik und Architektur gelingen kann. Nur ein moderierter Planungsprozess mit allen Beteiligten, den Schulen, den Eltern und der Kommunalpolitik kann zu einem guten Ergebnis führen. Dabei denken die Sozialdemokraten auch daran, einen Beteiligungsprozess für Kinder anzubieten. „Denn Kinder sind da sehr kreativ und  haben oft sehr genaue Vorstellungen davon, was eine gute Schule ausmacht. Zudem stärkt ein solcher Prozess auch das Demokratieverständnis der Kinder,“ so die Fraktionsvorsitzende.

Zu einigen wichtigen Eckpunkten hat sich die SPD-Fraktion bereits Gedanken gemacht. Dazu gehören: Klassenräume und Differenzierungsräume, die modernen Standards entsprechen. Viele Kinder sind heute bis nachmittags in der Schule. Das heißt, hier wird gelernt, gespielt, getobt, gegessen und  Vieles mehr.  Darauf muss die Architektur eingehen und Möglichkeiten dafür schaffen, denn Lernräume sind auch Lebensräume für unsere Kinder. Weiter werden verschiedene Fachräume und eine Bibliothek benötigt. Ein Forum mit Bühne für große Schulveranstaltungen, das aber auch  für andere Veranstaltungen genutzt werden könnte, ist vorstellbar. „Dabei ist uns wichtig, Synergien mit Musikschule, TuS, VHS und anderen Vereinen zu nutzen und bei der Planung mit zu bedenken, damit Räume optimal genutzt werden können“ so Lisa Holtstiege-Tauch. Auch die Arbeitsplätze für Lehrer und Pädagogen haben heute andere Anforderungen. Nur das  große Lehrerzimmer für alle Lehrer ist  sicher kein Zukunftsmodell. Darüber hinaus werden sicher auch individuelle Lehrerarbeitsplätze oder Teamräume für Lehrer gebraucht, die vielleicht auch in den Klassenbereichen der einzelnen Jahrgangsstufen untergebracht werden könnten.  Weiter braucht die Schule der Zukunft eine gute technische Infrastruktur und die Ausstattung mit WLAN. 
Was für die Schule gilt, gilt auch für den Offenen Ganztag und die Bis Mittag Betreuung. Spielen, lernen, toben, essen, ausruhen,  darauf muss das Raumkonzept und der Außenbereich ausgelegt sein, zumal die Zahl der ganztags zu betreuenden Kinder stetig zunimmt, sind hier Platz, gute Raumlösungen und Mensa gefragt. Dabei sind auch Entwicklungen, in Richtung Ganztagsschule mit zu bedenken. 
Das sind nur einige der Eckpunkte, die in der SPD-Fraktion besprochen wurden. Erst muss klar sein, welche Raumangebote und Möglichkeiten wir für die neue Primarschule benötigen.  Dabei ist offen, in welcher der beiden Schulen die Offene Ganztagsschule und die Betreuung ihr neues zu Hause findet. Das wird unter Beteiligung aller im Planungsprozess erarbeitet.  Die Borndalschule  mit seiner auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmten Architektur  ist ein guter Lern- und Lebensraum für Kinder. Die künftigen baulichen Planungen sollten diesem bewährtem Konzept folgen. Finanziellen Spielraum gibt es mit dem Landesprogramm „Gute Schule 2020. Hieraus erhält Altenberge 402.569 €.
Zum Schluss sei noch einmal angemerkt, dass die Diskussionen über ein zukunftsfestes Konzept der Altenberger Grundschulen überhaupt erst durch einen Antrag der SPD in den letzten Haushaltsberatungen in die Diskussion kam.  Schon da brachte die SPD-Fraktion den Bau eines weiteren Schulhauses an der Borndalschule ins Gespräch und wurde dafür belächelt. Und, ohne diesen Antrag  der SPD wäre der Umbau der Ludgeri-Hauptschule längst beschlossene Sache und durch den Rat gewunken, mit nicht absehbaren negativen Folgen.

 

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