Wir setzen auf Ganztagsschulen

Grundschulen
Wir setzen auf Ganztagsschulen und wollen unsere beiden Grundschulen offensiv weiter zu gebundenen Ganztagsschulen ausbauen. Sie ermöglichen eine bessere, individuelle Förderung aller Kinder. Außerdem helfen Ganztagsschulen den Eltern, Familien und Beruf besser unter einen Hut zu bringen.
Ludgeri-Hauptschule
Unser Schulsystem muss so gestaltet sein, dass es mehr jungen Menschen höhere Bildungsabschlüsse ermöglicht. Unsere Ludgeri-Hauptschule hat zu Recht eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung und bei Schülerinnen und Schülern. Wir wollen für Altenberge eine weiterführende Schule erhalten. Mit sinkenden Schülerzahlen aufgrund des demographischen Wandels und einer schwindenden Akzeptanz sehen wir die Gefahr, dass diese Schule mittelfristig in ihrem Bestand gefährdet ist. Wir wollen unseren Schulstandort sichern und für die Zukunft rüsten. Deshalb wollen wir, für Altenberge die Gemeinschaftsschule, in der Schülerinnen und Schüler länger gemeinsam lernen. Wir wollen alle, die in Altenberge Schule machen mit auf den Weg in eine gute Schulzukunft nehmen. Eine gute Schulbildung ist ein hohes Gut und wir müssen alles unternehmen, um für die nach folgendenen Generationen dieses Gut zu sichern. Wir haben den Mut zu einer Schulreform für Altenberge.
Ein warmes Mittagessen muss für alle Kinder in unseren Einrichtungen, vom Kindergarten bis zur Hauptschule selbstverständlich sein. Bei dem gemeinsamen Mittagessen geht es nicht nur um die Nahrungsaufnahme sondern auch darum, dass das Mittagessen als ein gemeinsames Erlebnis, das zum Tageslauf gehört wahrgenommen wird. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung ist für Kinder wichtig.
Darum darf es nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig sein. Wir wollen darum vor allem einkommensschwache Familien unterstützen.
Familien verdienen die beste Unterstützung!

Familien verdienen die beste Unterstützung! Deshalb müssen wir uns besonders anstrengen ein familienfreundliches Umfeld für alle Familien in Altenberge zu schaffen. Die traditionelle Familie passt heute nicht mehr in die Lebenswirklichkeit. Familien haben viele Gesichter. Es gibt nicht mehr nur die Familie mit zwei Kindern und einem Alleinverdiener sondern auch Alleinerziehende und Paare ohne Trauschein mit Kindern. Junge Frauen sehen ihre Zukunft heute oft nicht mehr in der Hausfrauen- und Mutterrolle. Sie sind gut ausgebildet und wollen beides, Familie und Beruf. Für alle Familien gilt es, in Altenberge gute Rahmenbedingungen zu schaffen.
Kindergarten
Bildung ist das wichtigste für unsere Kinder. Die Grundlage dafür wird in den Kindergärten gelegt. Darum wollen wir gut ausgebildete Erzieherinnen und eine hohe Qualität für unsere Kindertagesstätten.
Kindergartengebühren dürfen Eltern nicht abschrecken. Wir setzen uns dafür ein, die Beiträge zu senken und verlieren das Ziel der „Gebührenfreiheit für die Kindergärten“ nicht aus den Augen. Die SPD hat bereits 2007 beantragt, 1 % unserer Steuereinkommen, das sind ca. 100.000 € dafür einzusetzen, die Eltern bei den Betreuungskosten zu entlasten. Mit diesem Antrag sind wir bei der CDU gescheitert.
Gute Betreuung ab dem 1. Lebensjahr. Alle Eltern haben ab 2013 einen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz für ihr Kind. Darum wollen wir in Altenberge vorangehen und die Betreuungsplätze für die Kleinen beherzt ausbauen. Für die 3 – 6 jährigen brauchen wir bedarfsgerechte, flexible Betreuungsplätze.
Kinder brauchen andere Kinder: Darum ist es uns besonders wichtig, Betreuungsplätzen auch für die Kleinen in Kindertagesstätten einzurichten.
Integrativ in Kindergarten, Schule und Berufsausbildung
Menschen mit Behinderungen bedürfen besonderer Förderung durch speziell dazu befähigte Fachkräfte. Der besondere Förderbedarf darf in der Regel nicht zu einer Beschulung in besonderen Einrichtungen führen. Darum wollen wir die integrative Betreuung und Bildung in unseren Kindergärten und Schulen.
Warum wir die Südumgehung K50n ablehnen...
Die Altenberger Südumgehung K50n – Eine Geschichte ohne Happy-End(e)
Die SPD vor Ort ist von Anfang an kritisch gegen die Straße eingestellt. Wir zweifeln an der Wirksamkeit des Konzeptes und den zugrunde liegenden Zahlen. Die zerschneidende Wirkung für das Landschaftsschutzgebiet ‚Altenberger Höhenrücken’ ist nicht hinnehmbar. Die Verkehrsverlagerungen im Ortskern sind zu hoch. Wirkliche Alternativbetrachtungen blieben aus, weil sich gerade wegen des möglichen Ortswachstums im Südosten sehr früh auf eine Südumgehung festgelegt wurde.
Viele Befürchtungen sind schon eingetreten: Die Baukosten für das Gesamtprojekt gehen heute auf 17 Millionen Euro zu – aufzuteilen zwischen Land, Kreis und Gemeinde – der Rückbau von Bahnhofstrasse und Ortskern als notwendiger Bestandteil ist nicht enthalten. Damals waren unter 10 Millionen DM Beschlussgrundlage, davon nur eine Million DM für die Gemeinde – heute zahlen wir für unseren Anteil an der Südumgehung alleine zwei Millionen Euro, der Rückbau im Ort kommt noch dazu. Es entwickelt sich zum finanziellen Albtraum: Der Landrat begründet in der Haushaltseinbringung die Höhe der Kreisumlage 2009 auch mit den Baukosten der Altenberger Südumgehung!
Die damals prognostizierte Verkehrsentlastung wurde bereits offiziell nach unten korrigiert, auch weil die Fahrgeschwindigkeiten wegen der Anbindungen, der Lärmentwicklung und dem Naturschutz gesenkt werden mussten. Dafür ist in den technischen Ausplanungen mittlerweile eine nahezu monströse Verkehrsführung entstanden – insbesondere im unteren Bereich der alten Hanseller Straße. Auch der lange Planungszeitraum resultiert aus gesetzlich erforderlichen Untersuchungen, die unterblieben oder unzureichend waren und nachgereicht werden mussten.
Das Projekt wird seit Beginn mit nur einer Stimme Mehrheit im Rat vorangetrieben. Nimmt man die Gemeinderatswahlen der letzten Jahre als Maßstab, haben sich immer die Hälfte der Altenberger mit Ihrer Stimme für die Oppositionsparteien gegen die Straße ausgesprochen. Höhepunkt des Widerstandes war die Menschenkette – mit der die Umgehungsstraßengegner erstmals die Trasse in der Landschaft deutlich machten.
Die SPD hat einen aktuellen Beschluss Ihrer Mitgliederversammlung: Wir lehnen die Straße weiterhin ab.
Gemeinsam den Ort gestalten...

Bei der Ortsentwicklung wird sich Altenberge dem demografischen Wandel und der gesellschaftliche Mobilität stellen müssen, auch wenn alle Prognosen uns weniger gefährdet sehen, als das Umland. Die SPD sieht daher in naher Zukunft keinen Bedarf für großflächige Baugebiete nach früherem Maßstab. Sie würden zum Verfall der Immobilienpreise beitragen. Wir wollen den Bürgern helfen, ihre Immobilienwerte zu erhalten, auch umzunutzen in andere Wohnformen für gemeinschaftliches Wohnen von Jung und Alt. Abrundung von Quartieren, Lückenschluss und auch die Verdichtung bei den großen Grundstücksgrößen sind hier Stichworte. Stärkung der einzelnen Wohnquartiere muss Ziel sein und im Ergebnis den Wohnort Altenberge für junge Familien bezahlbar und interessant machen. Das wollen wir in alternativen, moderierten Planungsprozessen gemeinsam mit den Bürgern erreichen.
Bei der Gewerblichen Entwicklung haben wir im Bereich Kümper die Weichen langfristig gestellt. Hier ist mit einem mutigen Schritt genügend Entwicklungsmöglichkeit für die nächsten Jahre geschaffen worden. Wir können heute jedem ansiedlungswilligen Betrieb jede Flächenkonstellation anbieten und kurzfristig übergeben. Unsere Positionen zum Einzelhandel sind klar: Es gibt genug Flächen, mehr brauchen wir nicht. Wir wollen den vorhandenen Einzelhandel stärken und ein Sterben des Ortskerns verhindern.
Gestalterisch gibt es immer noch viel zutun: Angefangen bei den Ortseinfahrten, denen es an Wiedererkennungswert mangelt oder beim Aufenthaltswert in den Kernbereichen des Ortes, wir legen Wert auf ein freundliches, einladendes Erscheinungsbild.








