Rückblick und der Blick nach Vorne!

Veröffentlicht am 01.03.2019 in Ratsfraktion

Ursprünglich waren die Planungen für den Umzug der Johannes Grundschule in das Gebäude der Ludgeri Schule mit den Haushaltsberatungen für das Jahr 2017 schon abgeschlossen. Architekturpläne und Kostenrechnungen dafür lagen vor und sollten nur noch vom Rat abgesegnet werden. Bis die SPD im Dezember 2016 beantragte, die Verwaltung zu beauftragen, ein zukunftsfestes Konzept für die OGS und Bis Mittagbetreuung für beide Grundschulen, Johannesschule und Borndalschule zu erstellen. Dabei soll der Bau eines weiteren Schulhauses an der Borndalschule berücksichtigt werden. (siehe Chronologie unter https://altenberge.de/de/chronologie)

 

Daraus resultierte dann die Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes zu beschließen. Im Juni 2017 (siehe Chronologie https://altenberge.de/de/chronologie) fordert die SPD einen moderierten Prozess und ausreichend Zeit, um zu beraten, wie die Schulen zukunftsfest  aufgestellt werden können.

 

Vor der Sommerpause 2017 passierte der entscheidende Fehler. Nichtöffentlich, ohne Hinzuziehung von Schulleitern wurden zwei Angebote „Fortführung der Schulentwicklung“ beraten. Den Zuschlag bekam das Unternehmen biregio, der preiswertere Anbieter. Der zweite Anbieter, die Montagsstiftung war der Favorit für die SPD. Die Montagsstiftung bot schon 2017 den Planungsprozess „Phase Null“ an, mit dem sie im Spätsommer 2017 hätte starten können. Dieser Prozess, wie ihn jetzt auch der Architekt Farwick vorgestellt hat, der verschiedene Workshops unter Einbeziehung von Lehrern und Eltern vorsah. Damit wären wir schon 2017 auf dem richtigen Weg gewesen. Im Rückblick betrachtet muss man sagen, wir haben zwei Jahre verloren und die Diskussion darüber, dass Eltern sich in die Planungen nicht einbezogen fühlen, wäre uns erspart geblieben, weil am Ende des Prozesses eine gemeinsame Entscheidung gestanden hätte.

 

Inzwischen wurde die Schulentwicklungsplanung mit biregio weitergeführt.

 

Nach intensiven Beratungen hat die SPD-Fraktion für eine Schule votiert, weil sie der festen Überzeugung ist, dass dies der richtige Weg ist.

Jetzt kommt es darauf an, dass  alle gemeinsam eine Schule entwickeln, mit einem zukunftsweisenden pädagogischen Konzept und einer Architektur, die dem des modernen Schulbaues entspricht.

  • Eine Schule, die Lern- Aufenthalts- und Erholungsbereiche für Kinder und Lehrer bereithält. Denn Lernräume sind auch Lebensräume.
  • Eine Schule, die ganztägige, inklusive Bildung für alle Kinder bereithält.
  • Eine Schule in der Lehrer und Pädagogen eng zusammenarbeiten.
  • Eine Schule, die Schule und OGS und Betreuung gut verzahnt und gemeinsame Räume nutzt, damit Doppelstrukturen vermieden werden.
  • Eine Schule in der alle Kinder eine warme, gesunde Mahlzeit in einer Mensa bekommen die auf Grundschulkinder ausgerichtet ist.
  • Eine Schule die gute Team- Lehrer- und Pädagogenräume bereithält, denn alle die mit Kindern arbeiten brauchen gute Arbeits- und Rahmenbedingungen.
  • Eine Schule, dessen Träger personelle Ressourcen für Verwaltungsaufgaben, Schulsekretariat, Hausmeister, Pädagogen für OGS und Bis Mittag bereithält.
  • Eine Schule, die auch außerschulischer Lernort für Musikschulen, VHS oder andere Bildungsträger ist.

Das alles wünschen wir uns als SPD. Die Grundlage dafür bildet das pädagogische Konzept, dass von den Schulleitern, Bezirksregierung und in Zusammenarbeit mit den Eltern erarbeitet wird.

Es kann etwas ganz Neues entstehen.

 

Ihre SPD-Fraktion

 

Und hier die Antworten auf die Fragen der Elterninitiative:

 

Der Elternwille zählte bisher nicht!

Nach unserer Auffassung wurde im bisherigen Schulentwicklungsprozess der Elternwille nicht ausreichend berücksichtigt

Verwaltungstechnische Argumente wurden stärker gewichtet als pädagogische Überlegungen.
Unser Eindruck ist, dass viele Eltern nicht genügend auf dem Weg der Schulentwicklung mitgenommen worden sind.
Für ein gelungenes Schulleben ist aber die Identifikation mit der Schule durch die Familien notwendig, mindestens aber von Vorteil.

Antwort SPD: Für die SPD-Fraktion ist die Einbindung der Eltern von großer Bedeutung. Wir freuen uns darüber, dass Eltern sich nun in die Debatte einschalten und mitdiskutieren, um gemeinsam den besten Weg für eine Schule der Zukunft zu finden. Für uns stehen immer die Kinder im Vordergrund und nicht die verwaltungstechnischen oder finanziellen  Argumente.

 

Macht ein Engagement überhaupt noch Sinn? Es ist doch schon alles beschlossen?

Tatsächlich hat der Gemeinderat auf Empfehlung der Verwaltung und des Bürgermeisters im letzten Jahr die Zusammenlegung der beiden Grundschulen beschlossen. Der Umzug der Johannesschule soll zum Schuljahresbeginn 2020/21 erfolgen. Der bisherige Beschluss ist aber lediglich eine Planungsvorgabe. Ein finaler und genehmigungsfähiger Beschluss zur Auflösung der jetzigen Borndalschule und Johannesgrundschule wurde noch nicht getroffen. Auch der Gründungsbeschluss für die neue große Grundschule steht noch aus. Nach einem finalen Beschluss muss die obere Schulaufsichtsbehörde die Planung genehmigen (Schulgesetz NRW §81 Abs 3). Unter anderem muss die Behörde prüfen, ob der Wille der Eltern berücksichtigt wurde (Schulgesetz NRW §78 Abs. 5). Es ist daher noch nicht zu spät diesen Elternwillen einzubringen!

 

Antwort SPD: Richtig. Darum ist es jetzt wichtig, dass die Eltern jetzt ihre Interessen und Ideen einbringen. Der anstehende Prozess „Phase Null“, bietet dazu alle Möglichkeiten, eine Schule der Zukunft mit zu gestalten.

 

Sowohl die Kommunalpolitiker wie auch die Verwaltung und Bürgermeister betonen immer wieder, dass die Eltern in die weitere Schulentwicklung eingebunden werden. Im Rahmen von mehreren gemeinsamen Workshops (2017-2018) hatten sich die Elternvertreter beider Schulen ihre Bedenken gegen eine große Grundschule in Altenberge vorgebracht. Scheinbar war dies aber nicht deutlich oder nicht laut genug, um wahrgenommen zu werden.

 

Antwort SPD: Die SPD-Fraktion ist nicht den Empfehlungen des Bürgermeisters und der Verwaltung gefolgt. Eltern können uns schon zutrauen, dass wir als SPD unsere eigene Meinung haben. Wir haben uns zwei Jahre lang mit der Thematik beschäftigt, diskutiert, gelesen, auseinandergesetzt. Am Ende des Prozesses überwogen für uns die Vorteile einer Schule.

 

Wieviel Zeit gibt es für eine qualitative Schulentwicklung?

Es gibt einen Ratsbeschluss wonach der Umzug in die ehemalige Ludgerischule schon zum Schuljahr 2020/21 erfolgen soll. Wie soll dies möglich sein? Wir möchten wissen, welcher Zeitrahmen für die Erstellung des pädagogischen Konzeptes kalkuliert wird.

 

Antwort SPD: Für die SPD steht fest, dass wir uns für die Entwicklung eines pädagogischen Konzeptes die Zeit nehmen müssen, die wir, das heißt, die Schulen dafür benötigen.  Wir wollen eine wirklich gute Schule der Zukunft, dafür muss ein pädagogisches Konzept von Grund auf neu gedacht werden. Und das braucht Zeit!

Einen Ratsbeschluss für einen Umzug 2020/21 gibt es im übrigen nicht.

 

 

Welche Rahmenbedingungen will die Gemeinde für die Schulentwicklung schaffen?

  • Wann wird das Architekturbüro seine Arbeit aufnehmen?

Antwort SPD: Der Prozess ist bereits gestartet mit einer Kick-Off-Veranstaltung am 14.01.2019. Er wird jetzt kontinuierlich fortgeführt.

  • Ab wann sind die Baumaßnahmen geplant?

Antwort SPD: Das weiss heute niemand. Zuerst wird das pädagogische Konzept erarbeitet. Dafür nehmen wir uns die notwendige Zeit.

  • Welche Vorstellungen einer großen Grundschule (falls es sie geben soll) hat der Bürgermeister und die Gemeinde?

Antwort SPD: Wir als SPD wünschen uns eine Schule, die in Lernhäusern, Unterrichts- und Differenzierungsräumen arbeitet. Diese bieten  Aufenthalts- und Erholungsbereiche die von Schule und OGS gemeinsam genutzt werden. Das schafft räumliche Synergien und vermeidet eine Doppelstruktur von Schule und OGS. Dabei ist der Gebäudebestand auch nicht maßgeblich. Es kann auch Neues entstehen und Altes abgerissen werden. Wichtig sind uns dabei auch gute Team- und Lehrerräume, denn Lehrer brauchen gute Rahmen- und Arbeitsbedingungen. Aber wir können uns das nur wünschen, das pädagogische Konzept, dass die Grundlage bildet, wird von den Schulleitern in Zusammenarbeit mit den Eltern erarbeitet.

  • Welche rechtlichen Vorgaben müssen noch erfüllt werden?

Antwort SPD:  Muss die Bezirksregierung beantworten.

  • Wie ist die tatsächlich die Position der Bezirksregierung und was wurde ihr schon als Entscheidungsgrundlage vorgelegt?

Antwort SPD: Müssen Bezirksregierung und Verwaltung beantworten.

  • Wie hoch ist der tatsächliche Personalschlüssel für eine 500 Kinder Schule?

Antwort SPD: Muss die Bezirksregierung beantworten.

  • Gibt es einen zweiten Konrektor oder zusätzliche Entlastungsstunden für Lehrer, da ja durch die Schulzusammenlegung ein Schulleitungsteam komplett wegfallen würde, und dass bei steigender Schülerzahl?

Antwort SPD: Muss die Bezirksregierung beantworten.

  • Was will die Gemeinde bei einer großen Schule tun, damit die individuelle Förderung der Kinder im großen System nicht unter geht?

Antwort SPD: Es wird, wenn unsere Vorstellungen Berücksichtigung finden kein großes System geben. Die Schule soll in kleine, für Kinder überschaubare Einheiten gegliedert sein, zum Beispiel in einzelne Schulhäuser.  Da werden Kinder natürlich weiter individuell gefördert und betreut.

  • Besonders wichtig: Wie werden die Eltern an welchen Stellen beteiligt, eingebunden und informiert, wie wird sichergestellt, dass der Elternwille ausreichend berücksichtigt wird???

Antwort SPD: Eltern, Schulpflegschaften werden in den Planungsprozess eng eingebunden und sollten von der Verwaltung regelmäßig verlässliche Informationen erhalten. Darauf legen wir als SPD großen Wert.

  • Wie wird der Nachmittagsbereich neu koordiniert?

Antwort SPD:  Das muss das pädagogische Konzept ergeben.

Wir legen Wert darauf, dass das Konzept Schule und Nachmittagsbetreuung zusammen berücksichtigt wird. Räume sollen gemeinsam genutzt werden und Schule und OGS eng verzahnt miteinander arbeiten.

  • Für welche Aufgabenbereiche ist die Verwaltung, der Rat, der Bürgermeister, die Schule bzw. die Elternschaft zuständig?

Antwort SPD:  Das pädagogische Konzept erarbeiten die Schulen unter Mitwirkung der Eltern. Der Rat ist als Träger der Schule ist verantwortlich für den Bau der Schule.

  • Warum kann die OGS nicht jetzt schon für beide Schulen zusammengelegt werden?

Antwort SPD:  In vielen Bereichen arbeiten OGS und Schule schon heute eng zusammen. Die Strukturen für die Übergangszeiten noch einmal zu verändern macht keinen Sinn und wäre zu aufwändig.

Allerdings wollen wir in der SPD, dass alle Kinder die einen Betreuungsplatz benötigen, ob in OGS oder BIMs diesen auch bekommen. Dafür müssen Zwischenlösungen gefunden und Geld in die Hand genommen werden. Die Ludgeri Schule könnte vorübergehend mit genutzt werden, Container für den Übergang aufgestellt werden und entsprechendes zusätzliches Personal eingestellt werden. Dazu hatte die SPD bereits einen Antrag gestellt.

  • Warum kann die OGS nicht jetzt schon übergangsweise in die Gebäude der Ludgerischule ziehen?

Antwort SPD:  siehe vorherige Antwort.

Wir fordern transparente Informationen und professionelle Beteiligung der Elternschaft!

Wer wird die Zusammenarbeit aller Beteiligten koordinieren und den Informationsfluss untereinander und in die Öffentlichkeit sicherstellen? Die bisherige Informationspolitik der Gemeinde stützte sich überwiegend auf die Berichterstattung in der Zeitung. Wir halten die für nicht ausreichend. Neben der Information ist aber die Meinungsbildung der Eltern und die systematische Ermittlung des Elternwillens unbedingt erforderlich. Wir fordern daher eine professionelle Befragung der jetzigen und zukünftigen Eltern von Grundschulkindern nach ihren Bedürfnissen. Diese Befragung muss auch die Frage nach einer großen oder zwei kleineren Schulen enthalten.

 

Für den Erhalt der beiden Schulen spricht:

  • Kleine Schulen schaffen schneller einen vertrauten Lebensraum für die Kinder

Antwort SPD:  Das schafft man auch mit einer kindgerechten Architektur die für Kinder überschaubare Lebensräume schafft.

  • Der einzelne Schüler hat die Möglichkeit alle Lehrer und Mitschüler persönlich zu kennen

Antwort SPD:  Ist es so wichtig, dass ein Schüler alle Lehrer und Mitschüler kennt? Wichtig ist doch, dass ein Schüler alle kennenlernt, die in seinem überschaubaren Bereich lehren und lernen.  Zum Beispiel in einem Lernhaus, das wäre eine überschaubare Einheit.

  • Das Kollegium kennt sich untereinander besser und kennt alle Schüler, damit gibt es keine Anonymität

Antwort SPD: siehe oben

  • Die Rolle des einzelnen wird gestärkt, Kinder wie LehrerInnen sind deutlich stärker in der Verantwortung
  • Schulveranstaltungen haben einen überschaubaren Rahmen und können auch von Kindern mit beeinträchtigter Wahrnehmung gemeistert werden
  • Der einzelnen Schüler kommt deutlich häufiger die Chance das Schulleben im Schülerparlament, bei Projekttagen, Vorlesetagen usw. mitzugestalten.

Antwort SPD:  siehe oben

  • Verhaltenskreative Schüler können sich nicht so leicht auf dem Schulhof wegducken
  • Ein kleines Kollegium kann sich schneller und flexibler auf neue Herausforderungen einstellen, ein großes System ist oft schwerfälliger
  • Grundschullehrerinnen bevorzugen kleine Schulen, wir bleiben damit als Schulstandort weiterhin attraktiv, was in Zeiten von Lehrermangel wichtig ist!
  • Zwei Schulen am Ort stehen in einem gesunden Wettbewerb, sie werden stets an ihrem Profil arbeiten und so ein hohes Niveau beider Schulen sicherstellen.
  • Eine Schule am Ort verständigt sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner und läuft Gefahr die Weiterentwicklung zu vergessen!
  • Die Gesellschaft ist nicht homogen, zwei Schulen können ein deutlich breiteres Spektrum an Schulkonzepten abdecken.
  • Für die Integration /Inklusion ist ein kleines Schulsystem unbedingt notwendig. Es gibt keine pädagogischen Vorteile in einem großen System. 

Antwort SPD: Siehe oben.

Die von der Verwaltung vorgetragenen Gründe für ein große Schule wollen wir nicht unerwähnt lassen. Wir teilen sie allerdings nicht und haben daher unsere Sicht angefügt.

 

Gründe für eine große Schule

(Quelle : Schulentwicklungsplan der Gemeinde Altenberge vom März 2017 – Handlungsempfehlungen): „Für eine Zusammenführung beider Grundschulen sprechen folgende Aspekte:

  • Verbessertes Raumangebot (Differenzierungsräume, Fachräume, Aula, Forum)
  • Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf können anstatt auf 2 auf 5 Klassen aufgeteilt werden, so dass der Gedanke der inklusiven Beschulung besser umgesetzt werden kann.
  • Das Anmeldeverhalten der Altenberger Eltern war in den vergangenen Jahren sehr schwankend. (Anmerkung der Redaktion: Zahlen wurden nicht genannt) Bei einer Beschulung unter einem Dach könnten 5 nahezu gleich große Klassen gebildet werden, um eine bessere Beschulung zu erreichen.
  • Der Einsatz der Lehrerinnen und Lehrer ist besser koordinierbar bei  krankheitsbedingter Abwesenheit
  • Monetäre Einsparungen (1 Hausmeister, 1 Schulsekretärin)

Antwort SPD:  Eine Grundschule zu haben ist kein Sparmodell für die Gemeinde. Die Gemeinde muss die Schulen mit ausreichend Personal für Hausmeister, Schulsekreträrinnen, vielleicht auch Schulverwaltungsassistenten etc. ausstatten. Die SPD-Fraktion ist dazu bereit.

  • Es ist nur noch die Vorhaltung einer Schulbushaltestelle notwendig. „

Antwort SPD:  Die verkehrliche Situation muss grundsätzlich genau betrachtet und überlegt werden. Dazu gehören die Schulbushaltestellen und die Hol- und Bringverkehre durch die Eltern. Diese ist ja schon heute rund um den Gooiker Platz angespannt.

 

 

  • „Das Anmeldeverhalten der Altenberger Eltern war in den vergangenen Jahren sehr schwankend…“
  • Der Schulträger, also die Gemeinde, kann seit einigen Jahren nicht nur vorgeben wie viele Paralelklassen in einer Schule gebildet werden (Zügigkeit der Schule) sondern auch durch die Begrenzung der Anmeldezahlen für eine ausgewogene Klassenbildung an beiden Schulen sorgen (§ 46 Abs. 3 Satz 3 SchulG NRW). Wir haben zwei sehr gute Grundschulen in Altenberge. Das Anmeldeverfahren sollte zukünftig in enger Zusammen arbeit beider Schulen erfolgen. Neben der Wahl einer bevorzugten Schule sollte es auch die Möglichkeit geben sich nicht festlegen zu müssen. Ein im Vorfeld festgelegtes und transparentes Zuordnungsverfahren sorgt für die Verteilung der Schüler. Möglichst kleine Eingangskassen an beiden Schulen stehen dabei im Vordergrund. Geschwisterkinder dürfen, wenn gewünscht, auf die gleiche Schule gehen wie ihre Geschwister. Wenn das Anmeldeverhalten nicht mit den zu Verfügung stehenden Plätzen übereinstimmt, wird gelost.
  • „Der Einsatz der Lehrerinnen und Lehrer ist besser koordinierbar.“
  • Ist dies wirklich so? Erfahrende Rektoren berichten vom Gegenteil. Die Organisation eines kleineren Lehrerkollegiums ist meist einfacher als die eines großen Systems. Zudem gibt es zwei Rektoren und zwei Konrektoren, die sich um die Organisation kümmern.

 

 

  • „Monetäre Einsparungen (1 Hausmeister, 1 Schulsekretärin)“
  • Generell wird sich der Hausmeisterbedarf doch wohl eher an der Anzahl der Gebäude und an der Anzahl der Räume orientieren als an der Frage ob es eine oder Zwei Schulen gibt. Die Anzahl der benötigten Räume ist aber in beiden Fällen nahezu gleich. Die Annahme, dass man bei einer sechszügigen Grundschule auf eine Schulsekretärin verzichten kann, halten wir für falsch. Das Arbeitsaufkommen im Schulsekretariat ist maßgeblich von der Anzahl der Schüler und Lehrer abhängig. Diese sind aber in beiden Fällen identisch. Auch in diesen Bereichen stellen wir uns eine enge Zusammenarbeit beider Schulen vor. Wenn man mit den jetzigen Hausmeistern spricht, gibt es sehr konkrete Vorstellungen was man organisatorisch verbessern kann. Ist denn im Prozess der Schulentwicklung bisher schon einmal mit dem nichtpädagogischen Personal gesprochen worden?

Antwort SPD:  Siehe Antwort oben. Die SPD will kein Sparmodell sondern die Gemeinde als Träger der künftigen Schule muss diese mit ausreichend Personal ausstatten. Hausmeister, Schulsekretärin, evtl. auch Verwaltungsassistenten, die die Schulleiter bei ihrer Arbeit unterstützen und auch entlasten.

 

  • „Es ist nur noch die Vorhaltung einer Schulbushaltestelle notwendig“
  •  Da nach dem Umzug der Johannesschule beide Schulen nebeneinander liegen und nicht durch eine Straße getrennt sind, ist auch bei zwei Schulen eine gemeinsame Schulbushaltestelle ausreichend.

Antwort SPD:  Siehe Antwort oben.

 

  • OGS- und Bis-Mittag-Betreuung wird verbessert
  • Als weiterer Grund wird die OGS und Bis-Mittag-Betreuung als Grund für die große Schule angegeben. Der steigende Bedarf an OGS Plätzen muss organisiert werden. Das größere räumliche Angebot in der ehemaligen Ludgerischule wird sich positiv auswirken. Da beide Schulen zukünftig direkt nebeneinander liegen, spricht nichts gegen eine enge Zusammenarbeit. Wenn es sinnvoll ist können auch Räume gemeinsam oder im Wechsel genutzt werden. Hier ist sicherlich eine konzeptionelle Weiterentwicklung des Angebotes notwendig. Welche Vorteile aber durch eine große Schule entstehen sollen, ist uns schleierhaft. Ebenso stellt sich die Frage, ob eine gemeinsame OGS nicht unter den jetzigen Bedingungen organisierbar wäre; zumal es sich um einen indentischen Träger für beide OGS-Bereiche handelt. Hier können sicherliche kreative Lösungen in Zusammenarbeit aller Beteiligten entstehen!

 

Antwort SPD:  Wurde auch weiter oben schon beantwortet.

 

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