SPD ist gegen den jetzigen Umbau des Marktplatzes und fordert zunächst ein Gesamtkonzept

Veröffentlicht am 23.11.2017 in Kommunalpolitik

Die SPD-Fraktion hat in der letzten Ratssitzung einige kritische Fragen zum Umbau des Marktplatzes aufgeworfen.   „Zwar ist es richtig, dass wir dem „Integrierten Handlungskonzept Altenberge 2030“ mit seinen Leitprojekten „Rathausplatz, Marktplatz und Neugestaltung der Boakenstiege“ sowie dem Leitprojekt „Allee Bahnhofstraße“ zugestimmt haben und auch weiter zu diesen Projekten stehen“, so Fraktionsvorsitzende Ulrike Reifig, allerdings haben sich seither einige wesentliche Faktoren so stark verändert, so dass nicht mehr von einem Gesamtkonzept gesprochen werden kann,“ so Ulrike Reifig weiter.

So bleibt die Boakenstiege entgegen dem „Integrierten Handlungskonzept“ eine verkehrswichtige Straße und ob das Rathaus an seinem jetzigen Standort saniert wird oder ein Neubau auf der Fläche der Johannes Schule realisiert wird ist noch unklar bis hierzu Wirtschaftlichkeitsberechnungen vorliegen.

Auch die vielen Rückfragen und Anmerkungen der Bürgerinnen und Bürger, ob die Neugestaltung des Marktplatzes in dem Umfang überhaupt erforderlich ist, haben die SPD-Fraktion sehr nachdenklich gemacht. Vor allem angesichts der großen Veränderungen, wie das weitere Leitprojekt, die Sanierung des Rathauses, die Entwicklung des neuen Schulstandortes und die Entwicklung des Quartiers der Generationen, die in der Ortsentwicklung noch bevorstehen und finanziell auch gestemmt werden müssen.

„Hinzu kommen die weichen Faktoren, wie die Attraktivitätssteigerung des Einzelhandels, um den Marktplatz weiter zu beleben. Hierzu gibt es noch keine Vorschläge, wie dieses Ziel erreicht werden kann,“ meint dazu der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ronald Baumann.

Die Sorge des Bürgermeisters, dass Fördergelder verloren gehen, kann die SPD-Fraktion zwar verstehen, sie hält es aber für wesentlicher zunächst in Ruhe an einem Gesamtkonzept zu arbeiten.

 

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